Förderungsberatung

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AMS-Qualifizierungsförderung Code 95-Weiterbildung 

Im Rahmen der „Qualifizierungsförderung für Beschäftigte“ fördert das AMS nunmehr auch die verpflichtende Weiterbildung D95/C95 für die meisten beschäftigten Lenker (Mitarbeiter). Auch wenn im KV die Verpflichtung der Kostenübernahme durch den Dienstgeber festgeschrieben ist, fördert das AMS die Weiterbildung wenn die Personen die Voraussetzungen erfüllen Förderbarer Personenkreis:
1) alle Personen ab 45 Jahren,
2) Männer unter 45 Jahren mit höchstens Pflichtschulabschluss,
3) Frauen unter 45 Jahren mit höchstens mittlerer Schule. Die Personen müssen sich jeweils in einem vollversicherungspflichtigen oder karenzierten Dienstverhältnis befinden. Das Qualifizierungsangebot gilt für Kurse, die bis spätestens 31.12.2018 beginnen und spätestens am 31.12.2019 beendet sind. Das erforderliche arbeitsmarktpolitische Ziel der Förderung hängt vom Alter bzw. Ausbildungsgrad der Person ab und ist individuell auszuwählen. Bei Personen über 45 Jahren kommt insbesondere die Anpassung der Beschäftigten an den aktuellen Stand der Technik/des Wissens in Betracht. Es gilt jedoch, die Voraussetzung der Teilnahme an arbeitsmarktbezogenen, überbetrieblich verwertbaren Kursen mit einer Dauer von mindestens 24 Kursstunden inkl. Pause zu erfüllen. Es ist unproblematisch einzelne Module der C95/D95 Weiterbildung bei verschiedenen Anbietern durchzuführen, solange mindestens 24 Kursstunden erreicht werden.

Wichtig ist jedoch, dass die vollständige Begehrenseinbringung im Allgemeinen spätestens eine Woche vor Kursbeginn erfolgt und ein vollständiges Angebot des Kursveranstalters/der Kursveranstalter oder eine Kopie aus dem Kurskatalog vorliegt.
Die Auswahl des Kurses erfolgt durch das Unternehmen in Absprache mit den Arbeitnehmer/innen.

Die Höhe der Förderung beträgt:

50% der Kurskosten

50% der Personalkosten ab der 25. Kursstunde; bei Personen mit höchstens Pflichtschulabschluss ab der 1. Kursstunde. Ausbildungsstunden im Rahmen einer praktischen Ausbildung sind nur förderbar, sofern sie in einer Aus- oder Weiterbildungseinrichtung (=extern) stattfinden oder von dieser 50% der Kurskosten

Das Unternehmen verpflichtet sich mit der Förderbeantragung, die kompletten Ausbildungskosten zu übernehmen! Die Bildungskosten zur Gänze oder auch teilweise den Mitarbeiter zu verrechnen ist nicht zulässig, wenn die Förderung in Anspruch genommen werden soll bzw. wird. Nach den einschlägigen Kollektivverträgen für die Dienstnehmer in den privaten Autobusbetrieben bzw. im Güterbeförderungsgewerbe ist die Kostentragung durch den Dienstgeber aber ohnehin verpflichtend vorgesehen.

Details und Antragsformular (Begehren) finden Sie hier: http://www.ams.at/noe/service-unternehmen/qualifizierung

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